Petromax 829 B - 500 HK

Die mattvernickelte Version der Petromax 829 hat den Zusatzbuchstaben "B" für "Bundeswehr". Sie wird seit Ende der 50er Jahre gebaut und von der Bundeswehr und anderen Armeen beschafft.

Die ersten Ausführungen waren für Benzinbetrieb ausgelegt und hatten den sogenannten Universalvergaser verbaut, der gerade und ohne Wendel war.

Nach der Umstellung auf Petroleumlampen in den 60er Jahren, wurde nur noch der Wendelvergaser verbaut, bzw. ältere Lampen mit Universalvergaser umgerüstet.

Teilweise wurden auch die Schilder auf den Tragegestellen von "Nur für Benzin" auf "Nur für Petroleum" umgeändert.

  • Höhe: 40 cm
  • Leergewicht: 2,4 kg
  • Tankinhalt: 1 l
  • Leuchtdauer: Ca. 8 Std.

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0024

Dies war meine erste Starklichlampe.

Sie ist die Petroleumversion, hergestellt 9/1960.

 

Für diese Lampen gibt es einen praktischen und sehr stabilen Aufbewahrungskasten aus Stahlblech, in dem die Petromax sicher und gefedert transportiert werden kann und wo Fächer für Werkzeug, Glühstrümpfe und den Trichter vorgesehen sind.

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0025

Dies ist eine identische Lampe in ungebrauchtem Zustand, also NOS (New Old Stock).

Sie trägt noch etwas das Öl vom Einlagern auf sich und hat als einzigen Verschleiss eine etwas verkratzte Kappe, da sie in der Blechkiste aufbewahrt wurde. Herstellungsdatum ist, lt. Schild, 10/1962.

 

Als Besonderheit habe ich entdeckt, dass sie oben am Tragegestell einen eingenieteten Zapfen hat, der es unmöglich macht, den Innenmantel verkehrt herum aufzusetzen.

 

Mit bei der Lampe war der angesprochene Blechaufbewahrungskasten.

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0026

Das identische Lampenmodell wie das Exemplar davor, nur in "etwas" angebraucht.

Ich bekam sie in sehr lädiertem Zustand: Glas gebrochen, verschmutzt, zerbeult.

Offensichtlich hing die Lampe lange Zeit draussen und hat so manchen "Unfall" erlitten.

Es war eine kleine Herausforderung dieses hässliche Entlein wieder zum Leben zu erwecken.

 

Nach einer inneren Grundreinigung (Tank) und dem Austausch einiger lebenswichtiger Kleinigkeiten (Pumpbodenventil, Vergaserfussventil, usw.) , konnte ich sie mit Franzosenzibro wieder in Betrieb nehmen.

Seitdem leuchtet sie perfekt und hell.

 

Das Herstellungsdatum dieser Lampe, im Boden als "3515" eingepägt. das heisst also 35. Woche 1961, 5. Tag.

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0027

Dies ist meine zweite Bundeswehr-Maxe. Sie ist auch Baujahr 1960 und offiziell für Petroleumbetrieb vorgesehen.

 

Der Unterschied zu meiner ersten Bundeswehr-Petromax ist, dass sie keinen Vergaser mit Wendel, sondern den geraden Universal-Vergaser (Benzinvergaser) hat.

Dass diese Lampe ursprünglich eine Benzinerin war, sieht man auch an denn noch vorhandenen Löchern des "Nur für Benzin"-Schilds, die jetzt mit dem gelben Warnschild "Nur für Petroleum" überklebt wurden.

Auch auf dem Blechkasten wurde was Wort "Benzin" übermalt.

 

Totzdem funktioniert die Lampe sowohl mit Benzin, als auch Petroleum.

Ich betreibe sie allerdings nur mit Benzin.

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0028

Diese Bundeswehr-Maxe von 1961 habe ich günstig über ein Online-Auktionshaus gekauft. Sie ist nichts besonderes und auch nicht besonders schön. Aus diesem Grund verwende ich sie als Experimentallampe im Bereich Dieselverleuchtung.

 

Sie ist nun mit Ultimate-Diesel von Aral betankt, ein synthetischer Diesel, der im Vergaser nicht so leicht verkoken soll, und wartet darauf, mal schön lang leuchten zu dürfen.

Der erste Leuchtversuch war schon vielversprechend, es bedarf aber noch etwas Optimierung in den Einstellungen.

 

 

 

 

Petromax 829 B

ID: PX-0032

Eine PX 829 B der Bundeswehr mit geradem Universalvergaser ("Benzinvergaser").

Noch ohne Schilder, die ich noch anbringen muss.

Die Besonderheit ist die Bodenbeschriftung "STOV ESSLINGEN". Also stammt die Lampe aus meiner Heimatstadt.